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Unsere geistliche Leitung
Pfarrerin Dr. Juliane Schüz ist seit 2024 die Dekanin des Dekanats Hochtaunus. Sie vertritt die evangelische Kirche im Hochtaunus in der Öffentlichkeit und ist Ansprechpartnerin für Kommunen und Landkreis. Darüberhinaus ist sie die Verbindung in die Kirchenleitung, ist dort Stimme für unsere Bedürfnisse und Interessen. Sie ist auch dafür verantwortlich, die landeskirchlichen Entscheidungen in unserer Region umzusetzen. Sie hat außerdem die Personalverantwortung für Pfarrer:innen und die Mitarbeitenden und leitet die regelmäßigen Dekanatskonferenzen. Sie besucht Gemeinden und Nachbarschaftsräume und steht Kirchenvorständen beratend zur Seite. Ein ständiger Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Transformationsprozess ekhn2030.
Gemeinsam mit der stellvertretenden Dekanin ist sie die geistliche Leitung unseres Dekanats und gestaltet maßgeblich das Bild unserer Kirche in der Region. Als Pfarrerin hält sie natürlich auch Gottesdienste - regelmäßig in der Erlöserkirche in Bad Homburg, aber auch an anderen Orten im Hochtaunus.
Das Amt der Dekanin ist ein Wahlamt. Gewählt wird durch die Synode und für eine Laufzeit von sechs Jahren.
Pfarrerin Dr. Juliane Schüz kommt aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und ist in Heusenstamm aufgewachsen. Nach Auslandsaufenthalten unter anderem in Australien und Malaysien, hat sie evangelische Theologie in Mainz, Princeton in den USA und Tübingen studiert. Ihren Doktortitel in Systematischer Theologie hat sie in Mainz bei Dr. Christiane Tietz (Uni Zürich) mit einer Arbeit über Karl Barth erworben. Sie war dann Vikarin in der Lutherkirchengemeinde in Wiesbaden bei Pfarrerin Ursula Kuhn. Nach einer Station im Präsidialbüro des Bundesverbands der Diakonie Deutschland in Berlin war sie Gemeindepfarrerin in Oestrich-Winkel. Dort hat sie bis zu ihrer Wahl zur Dekanin gut sechs Jahre als Pfarrerin im Pfarrhaus an der Kirche gelebt. Im Team mit Pfarrkollegin, Kantor und vielen Ehrenamtlichen hat Juliane Schüz Gemeinde geformt und mit allen Generationen den Glauben teilhabend und fröhlich gestaltet.
Monografie:
Glaube in Karl Barths Kirchlicher Dogmatik.
Die anthropologische Gestalt des Glaubens zwischen Exzentrizität und Deutung,
TBT 182, Berlin 2018 (Dissertationsschrift)
Aufsätze und Vorträge
Die Zukunft der Ortsgemeinde.
Eine theologische Reflexion am Beispiel der kirchlichen Entwicklung in der EKHN
Vortrag bei der Tagung: Die Zukunft der reformierten Kirche in der Schweiz, 21. Okt. 2025 (https://www.1525.uzh.ch/de/zukunft/tagung_zukunft_refkirche.html).
Glaube zwischen göttlichem Ereignis und menschlich-geschichtlicher Tätigkeit.
Ein Kommentar zur 9. Vorlesung
in: … wie ein Vogel im Fluge. Kommentar zu Barths Einführung in die evangelische Theologie. Text und Anmerkungen,
hg. von Magdalene L. Frettlöh, Matthias Käser-Braun, Dominik von Allmen-Mäder,
Zürich 2024, 255–272.
Understanding as the Mode of the Christian’s Being: Barth’s Concept of Faith in Fides Quaerens Intellectum,
in: ZDTh 77 (39, 1/2023), 49–61.
Glaube als steter Übergang ins neue Sein.
Ek-zentrische Konstitution und subjektive Realisierung bei Karl Barth
in: Kontinuitäten – Brüche – Übergänge. Theologie und Glaube in Lebenswenden,
hg. v. Klaus Vechtel; Alexander Löffler, Frankfurter Theologische Studien 81,
Aschendorf Verlag, Münster 2023, 63–80.
»Wir sollen von Gott reden«.
Karl Barth und die Dialektische Theologie in den Zwanzigerjahren
in: Die Goldenen Zwanziger. Zwischen den Zeiten,
hg. v. Elisabeth Engler-Starck; Lars Hillebold; Astrid Maria Horn; Matthias Ullrich,
Leipzig 2021, 24-31.
Die Widerständigkeit Gottes in der religiösen Rede
in: Hessisches Pfarrblatt 3 (2020), 91–99.
Plädoyer für die Widerständigkeit Gottes in der religiösen Rede –
Ein Impuls zur Bedeutung von Barths Theologie heute
in: Europa bilden. Die Transformationen Europas und der Beitrag evangelischer Theologie, hg. v. I. Hartings, L. Heinemann, P. Scherle, A. Schilling, Herborner Beiträge 8,
Münster 2019, 167–183.
Die Grundstruktur des Glaubens als Herausforderung für die Theologie.
Eine Untersuchung von Karl Barths Glaubensverständnis in seiner Einführung in die evangelische Theologie,
in: ZDTh 70 (35, 2/2019), 54–73.
The Spirit’s Ministry and the Ministry of Jesus.
Analyzing Barth’s Interpretation of the Spirit in Jesus’ Baptism, Temptation, and Resurrection,
in: ZDTh 69 (35, 1/2019), 126–143.
Offenbarung, Erkenntnis und Glaube.
Eine Analyse in Rekurs auf Karl Barth,
in: Ichthys 30, 1 (2014), 15–22.
Rezensionen
A Transformation Narrative of an Indwelling Spirit.
A Response to Miroslav Volf and Ryan McAnnally-Linz: The Home of GOD
Grand Rapids 2022,
in: Syndicate 2024 (https://syndicate.network/symposia/theology/the-home-of-god/).
Rezension von Werner Thiede, Karl Barths Theologie der Krise heute –
Transfer-Versuche zum 50. Todestag
Leipzig 2018, in: Hessisches Pfarrblatt 4 (2019), 108–110.
Rezension von Scott Celsor, Word and Faith in the Formation of Christian Personhood coram Deo.
Gerhard Ebeling’s Rejection of the Joint Declaration on the Doctrine of Justification
Frankfurt 2016,
in: Theologische Revue 114 (2018) 2, 161–162.
Rezension von Benjamin Schliesser, Was ist Glaube?
Paulinische Perspektiven (Theologische Studien, Neue Folge 3)
Zürich 2011,
in: SNTU 40 (2015), 232–234.
“Kirche ist nicht, Kirche entsteht - aus den Menschen, den Orten, den Gebäuden, ihrer Zeit und ihrem Umfeld. Wir brauchen Spielraum für innovative Ideen genauso wie persönlichen Kontakt und Seelsorge vor Ort. Wenn wir mit den Stärken und für die Bedürfnisse der Region unsere Kirche zusammen entwickeln, können wir zuversichtlich sein und mit Gottes Stärkung gemeinsam strahlen.”
Portrait von Juliane Schüz in der Christuskirche Oberursel
Juliane Schüz
Pfarrerin Claudia Biester ist die stellvertretende Dekanin im Dekanat Hochtaunus. Sie ist damit ebenfalls eines der “Gesichter” des Dekanats in der Öffentlichkeit und Teil der geistlichen und hauptamtlichen Leitung. Diese Leitung erfolgt in guter Arbeitsteilung mit der Dekanin. In unserem Dekanat kümmert sich Claudia Biester insbesondere um die Kindertagesstätten in unseren Gemeinden und der gemeindeübergreifenden Trägerschaft, die Kirchenmusik, die ehrenamtliche Verkündigung und ist die besondere Ansprechpartnerin für Gemeindesekretär:innen und Verwaltung. Darüber hinaus vertritt sie die Dekanin in deren Abwesenheit. Claudia Biester füllt dieses Amt mit einer halben Stelle aus.
Mit eine weiteren halben Stelle ist sie als Gemeindepfarrerin in Weilnau tätig und gestaltet im Nachbarschaftsraum Nördliches Usinger Land Kirche vor Ort ganz praktisch. Sie ist aber auch regelmäßig im hessischen Rundfunk auf hr2 im Zuspruch zu hören.
Auch das Amt der stellvertretenden Dekanin ist ein Wahlamt. Gewählt wird durch die Synode für einen Zeitraum von sechs Jahren.
„Unsere Kirche verändert sich – es ist meine Aufgabe, sie mitzugestalten. Als Gemeindepfarrerin und stellvertretende Dekanin erlebe ich das konkrete kirchliche Leben vor Ort ebenso wie die strukturgebende Arbeit im Dekanat. In allen Veränderungen knüpfen wir dabei an Vieles an, was vor uns gewachsen ist und bis heute trägt. Die Beschäftigung mit Theologie, Musik und Literatur eröffnet mir dafür immer wieder neue Perspektiven und gibt mir Rahmen und Horizont. Für die anstehenden Veränderungen wünsche ich unserer Kirche Gottvertrauen und getroste Gelassenheit.“
Claudia Biester